07.01.2019

"Es war großartig"

Vier Kranichsteiner Sternsinger im Bundeskanzleramt


In der ersten Reihe von links nach rechts: Aaron und Alma Schrenk, Bundeskanzlerin Merkel, Till und Lutz Freytag. Fotos: Ralf Adloff

Bereits zum 14. Mal hat Bundeskanzlerin Angela Merkel 108 Sternsinger am Montag, 7. Januar, im Kanzleramt empfangen. Aus den 27 deutschen Diözesen waren jeweils vier Sternsinger nach Berlin gereist und vertraten dort 300.000 engagierte Mädchen und Jungen, die sich bundesweit an der Aktion Dreikönigsingen beteiligen.

In diesem Jahr waren es die Sternsinger Aaron (13) und Alma (11) Schrenk sowie Lutz (12) und Till (10)  Freytag aus der Kirchengemeinde St. Jakobus im Ökumenischen Gemeindezentrum in Kranichstein, die das Bistum Mainz vertraten und stellvertretend für alle Sternsinger den Segen vortrugen und im Treppenhaus des Kanzleramtes anschreiben durften (Lutz Freytag). Eine wahrlich ehrenvolle Aufgabe. Jeder Staatsgast wird im Jahr 2019 an diesem Segen vorbeigehen. Sie nahmen auch die Spende der Bundeskanzlerin entgegen (Alma Schrenk). Sie unterstützt damit ein Projekt in der peruanischen Amazonasregion, in dem Ordensfrauen die Gesundheit, Entwicklung und die gesellschaftliche Integration von Kindern mit Behinderung fördern.

Trotz der 90-minütigen Probe am Vorabend waren alle ziemlich nervös. Vor allem die vielen Kameras, die von der Pressetribüne auf sie gerichtet waren, haben die Kranichsteiner  Sternsingerinnen und Sternsinger sehr beeindruckt. "Es war einmalig. Wir hätten nie gedacht, dass wir mal von so vielen Leuten fotografiert werden", erzählten sie nach ihrem großen Auftritt. 

Wolfgang Lich


 



 

Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus